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COMMERCE PLUS

Mütter in Führungspositionen? – Keine Frage für die Online Agentur Commerce Plus. Unit Managerin, Sonja Richter, über Job, Familie & Flexibilität. Die Mutter eines einjährigen Sohnes ist seit etwa vier Jahren für Commerce Plus tätig. Sie sagt: „Beispiele für arbeitende Mütter in verantwortungsvollen Positionen finden sich bei uns auf allen Ebenen.” Die Geschäftsleitung besteht beispielsweise aus einem Mann und zwei Frauen. Beide Frauen verrichten ihren Job in Teilzeit, eine davon ist Mutter. Bei Commerce Plus sei es absolut möglich, Arbeit und Privatleben flexibel miteinander zu verknüpfen. Egal ob mit Kind oder ohne. „Das gehört bei uns zur Agenturphilosophie”, sagt Sonja Richter.

Wir haben gute Erfahrung mit Müttern gemacht

Commerce Plus realisiert digitale Vertriebskonzepte, also Online-Shops für Markenhersteller und Händler. Mit mehr als 100 Mitarbeitern ist die Agentur in Hamburg und Hannover vertreten. Über Mutterschafft sucht Commerce Plus nach neuem Personal im Bereich Qualitätssicherung. Sonja Richter: „Wir suchen gute Leute – welches Jobmodel dann passt, wird individuell besprochen. Wer Lust hat, Teil eines modernen, flexiblen Unternehmens zu sein, ist hier richtig.” Als bestes Beispiel für eine Mutter mit Führungsposition in Teilzeit nennt sie Rachel O’Hara, die heute mit einer 24-Stunden Stelle die Teamleitung der Qualitätssicherung innehat. „Wir haben gute Erfahrung mit Müttern gemacht und freuen uns auf selbstbewusste Bewerbungen über Mutterschafft”, sagt Sonja Richter.

Als Mutter noch souveräner                                                 

Die 37-Jährige ist eigentlich selbst ein Boss und Mom Case in einem. Mutterschaft und Karriere miteinander zu vereinbaren, das lebt sie vor. Nur fünf Monate nach der Geburt ihres Sohnes Niklas, kehrte sie zurück auf ihren Posten. Als Director Unit Hamburg ist sie verantwortlich für die Mitarbeiter, Bilanzen sowie Beratung der Bestandskunden. „Ich hänge sehr an der Stelle, an den Inhalten und den Aufgaben. Mir gefällt es, Verantwortung zu tragen. Umso mehr wäre es in meinen Augen unrealistisch gewesen, länger weg zu bleiben. Daher war die Entscheidung nachher recht einfach.” Ihr Mann arbeitet in einem großen Chemie Unternehmen. „Da hat es nicht so große Auswirkungen auf die Karriere, eine Zeit zuhause zu bleiben.” So ging er für ein Jahr in die Elternzeit. Dass diese enge Vater-Sohn Zeit für beide etwas ganz Besonderes war, da ist sich die Karrierefrau sicher. Niklas ist jetzt ein Jahr alt und auch der Papa arbeitet wieder, drei Tage die Woche. Sonja hat sich für vier Tage die Woche entschieden. „Mit Gleitzeit, Home-Office und einem wirklich verständnisvollen Umgang im Kollegenkreis ist alles möglich.” Sie findet: „Ja, seit ich Mutter bin, hat mein Privatleben einen höheren Stellenwert. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich meinen Job schlechter mache. Ganz im Gegenteil – es gibt mir einen Ausgleich, der mich noch souveräner mit schwierigen Situationen umgehen lässt. Vor allem in meiner Funktion als Führungskraft sehe ich, wie sehr mich der Umgang mit meinem Sohn bereichert hat.” Man bekomme einen anderen Blick dafür, was Individualität bedeutet und wie sehr unterschiedliche Sichtweisen bereichern können. „Da bin ich sicherlich toleranter geworden”, lächelt sie.

Unternehmenskultur gemeinsam entwickelt

Eine gemeinsame Haltung, eine gemeinsame Kultur – das ist bei Commerce Plus in den vergangenen zwei Jahren häufig Thema gewesen. „In mehreren Workshops haben wir begonnen, Agenturwerte festzulegen”, erklärt Sonja weiter. „Wir haben uns gefragt ‘Wer ist Commerce Plus und wofür stehen wir?’ Arbeitsprozesse wurden gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeitet und so umgesetzt, dass es für alle Seiten passt: die der Kunden und die der Mitarbeiter.” Dabei gebe es nun bei weitem keine starren Strukturen. „Ich würde es eher Leitplanken nennen”, erklärt Sonja. „Wir richten uns individuell auf die jeweilige Situation ein und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden.” Dabei dürfe das wirtschaftliche Interesse sicherlich nicht aus den Augen verloren werden, aber mit ein wenig Flexibilität auf beiden Seiten ließe sich viel einrichten. Sie gibt ein Beispiel: „Bei uns arbeiten 14 Mütter, wir haben aber etwa 25 Teilzeitstellen. Das ist eher untypisch für eine Agentur und wird sehr geschätzt.” Dass dem Wunsch nach individuellen Arbeitsmodellen bei Commerce Plus nachgekommen wird zeigen auch ganz spezielle Home-Office-Regelungen: „Wir haben sogar Mitarbeiter, mit und ohne Kindern, die teilweise nur noch einen Tag pro Woche oder sogar nur drei Tage pro Monat reinkommen”, erzählt Sonja. „Wer zeigt, dass er mit dieser Freiheit verantwortungsvoll umzugehen weiß, dem gestehen wir diese Verantwortung auch gerne voll zu.”

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