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ADRIANA BOGDAN

Spagat zwischen der fürsorgenden Mutter und der Karrierefrau

An diesem Morgen war Adriana Bogdans Tochter besonders früh wach. „Um fünf Uhr kam sie schon zu mir, weil sie so aufgeregt war“, erzählt die zweifache Mutter. „Heute hat sie eine Buchvorstellung in der Schule.“

Der Spagat zwischen der fürsorgenden Mutter und der Karrierefrau ist für Bogdan, die in Vollzeit als Gebietsverkaufsleiterin bei LE CROBAG arbeitet, Alltag. „Viele Leute fragen mich: Wie schaffst du das nur?“ erzählt sie und auch, dass sie für die Mutterrolle in stressigen Zeiten manchmal ein bisschen schauspielern müsse. „Aber viele Mütter arbeiten von vornherein in Teilzeit, weil sie glauben, dass sie nicht mehr schaffen können“, sagt Bogdan. „Dabei ist das sehr gut möglich.“

Ihre beiden Töchter Lia und Kyra sind vier und neun Jahre alt und wenn die beiden nachmittags Ballettunterricht haben, dann arbeitet die Mutter eben von 8 bis 15 Uhr. „Manchmal, wenn es notwendig ist, setze ich mich dann nachts nochmal an den Computer, damit alles erledigt wird.“ Die Flexibilität sieht sie als ein Geben und Nehmen. „Das Verständnis der Firma für meine Situation ist da, zum Beispiel dafür, dass ich meinen Urlaub in der Ferienzeit nehme.“

„Mit guter Planung ist das möglich“

Als Gebietsverkaufsleiterin von LE CROBAG ist Bogdan für drei Standorte in Österreich zuständig, außerdem für fünf in Nordrhein-Westfalen und zwei in Hamburg. Zwar, so gibt sie zu, sei das schon anstrengend, sowohl der Familie als auch dem Job gerecht zu werden, und nicht immer klappe alles hundertprozentig. „Aber mit guter Planung ist das möglich.“ Und es brauche einen Partner, der einen unterstützt. „Denn ich kann einen Flug nach Innsbruck nicht einfach absagen, wenn eines der Kinder krank wird.“

Ursprünglich stammt Bogdan aus Brasilien, hat sich vor knapp 20 Jahren während eines Urlaubs in Deutschland in ihren jetzigen Ehemann verliebt. In der Heimat hatte sie zuvor Betriebswirtschaftslehre studiert, hatte danach trotzdem die Befürchtung, als Frau und Ausländerin hier keinen Job zu finden. „Ich war darauf angewiesen, dass man mir beruflich eine Chance gibt und Frau Stöver von LE CROBAG hat das getan. Sie hat gemerkt, dass ich Talent habe.“ Ihren Job weiß sie deshalb sehr zu schätzen, ging auch aus diesem Grund nach beiden Kindern direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten. Für ihre beiden Töchter hat sie einen Zehnstundenplatz in der Kita und im Hort.

„Die Prinzessinnenzimmer sind immer ordentlich“

„Das erste, was ich noch vor den Weihnachtsgeschenken am Ende des Jahres kaufe, ist ein Familienplaner, in den in verschiedenen Farben alle Termine notiert werden“, erzählt Bogdan. Wichtig sei ihr, dass es den Kindern an nichts fehle und sie unter dem Vollzeitjob der Mutter nicht leiden müssen. „Die Prinzessinnenzimmer sind immer ordentlich“, sagt die Mutter stolz und lacht.

In ihrer Heimat Brasilien, so sagt sie, sei es übrigens ganz normal, dass die Frauen mit Kindern arbeiten gehen. „Und ich könnte auch nicht einfach nur zuhause sitzen.“

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